Zum Lesen geboren - Multilinguales
interkulturelles Vorleseprogramm für Kleinkinder


Projektziele:

  • Kontinuierliche frühe Sprach- und Leseförderung von Kindern
  • Vorleseschulung von mehrsprachigen Eltern
  • Aufbau eines Netzwerks von Ärzten, Bibliotheken, Familienbüros und Eltern

Schaffung eines niedrigschwelligen Angebots für die Zielgruppe

Zielgruppe:

Familien mit Kleinkindern der Herkunftssprachen italienisch, türkisch, polnisch, arabisch, russisch

Projektorte: Stadt Unna, Stadt Schwerte, Stadt Kamen, Stadt Bergkamen, Stadt Lünen

Projektzeitraum:

  • Planungsphase: August 2007 – Oktober 2007
  • Umsetzungsphase: November 2007– Oktober 2008
  • Reflexion / Dokumentation: November 2008 – Dezember 2008

Bausteine des Projekts:

  1. Früher Kontakt von Kinderärzt/innen und Eltern mit Kleinkindern (Vorsorgeuntersuchungen)
    ● Informationsgespräch zur Bedeutung des frühen Lesens
    ● Mehrsprachiges Informationsmaterial zur Bedeutung des frühen Lesens und seiner praktischen Umsetzung
    ● Ausstattung der Wartezimmer mit geeigneten mehrsprachigen Kinderbüchern zum Vorlesen bei Kleinkindern
     
  2. Früher Kontakt von Bibliotheken und Eltern mit Kleinkindern
    ● Erweiterung der bilingualen Kinderbuchbestände in den Bibliotheken
    ● Bereitstellung von angemessenem mehrsprachigen Material für die Hand der Eltern und Kinder
    ● Vorleseschulung für Eltern
    ●‚Das große Vorlesefest’ unter Beteiligung von Eltern und Kindern (1 mal jährlich pro Stadt)
  3. Empfehlungsliste von angemessener mehrsprachiger Kinderliteratur für die Hand der Eltern

Projektnachhaltigkeit:

  1. Die Entwicklung eines multilingualen Vorleseprogramms für Kleinkinder trägt dazu bei,
    ● Eltern den hohen Stellenwert des Vorlesens für die Entwicklung ihrer Kinder nahe zu bringen,
    ● ihr Interesse an Büchern positiv zu beeinflussen,
    ● langfristig eine Änderung ihres Leseverhaltens zu bewirken,
    ● durch das ‚Beziehungslesen’ das Verhältnis zwischen Eltern und Kind zu intensivieren,
    ● Eltern und auch Kinder in ihrer Mehrsprachigkeit und ihrem Selbstwertgefühl zu stärken.
  2. Das Konzept lässt sich bei unterschiedlichen Elterngruppen unabhängig von der Herkunftssprache anwenden.

Projektpartner:

  • Kinderärzt/innen der beteiligten Städte
  • Bibliotheken der beteiligten Städte
  • Familienbüros
  • Kinder- und Jugendärztlicher Dienst des Kreises Unna
  • Delta-Medien GmbH

RAA Kreis Unna (www.raa.de)

Projektsteuerung: Anne Nikbin, 02307 – 924 88 75, anne.nikbin@kreis-unna.de

Projektleitung: Heike Madlewski-Lang, 02307 – 924 88 80, heike.madlewski-lang@kreis-unna.de

Spenden

Den Ankauf der empfohlenen zweisprachigen Kinderliteratur für die Bücherei der Stadt Unna haben ermöglicht:

Der Integrationsrat der Stadt Unna
Der Rotary Club Unna
Karl Römer, Mitglied des Rates der Kreisstadt Unna

 


Integrationsrat der Stadt Unna

In Unna leben Menschen aus 94 verschiedenen Nationalitäten zusammen. Mehr

Treffpunkt Integration

Der Treffpunkt Integration ist eine Initiative des Integrationsrates der Stadt Unna. Er bietet
Gelegenheit zum offenen Gespräch… Mehr

Sprachförderung Deutsch im
Vor- und Grundschulbereich


Sprachförderung Deutsch ist ein Vorhaben in Kooperation des Integrationsrates der Stadt
Unna, des Jugendamtes der Stadt Unna und des Schulamtes im Kreis Unna. Mehr

Interkulturelle Woche 2008

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahtsverbän-
den, Kommunen, Integrationsräten usw. getragen und organisiert. Mehr

RAA - Regionale Arbeitsstelle zur
Förderung von Kindern und Jugendlichen
aus Zuwandererfamilien im Kreis Unna


Die Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwande-
rerfamilien sind Einrichtungen von Kommunen und Kreisen, gefördert durch das Land NRW. Mehr

Gründung eines Netzwerkes
interkultureller Eltern in Unna

In Unna soll ein Netzwerk interkultureller Eltern entstehen.
Ziel des Netzwerkes ist es, dass Eltern aus unterschiedlichen Herkunftsländern und mit unterschiedlicher Migrationsgeschichten sowie deutsche Eltern miteinander ins Gespräch kommen un sich über ihre Interessen, Sorgen und Probleme austauschen können. Mehr

Miteinander reden - ein Projekt zur Förderung der deutschen Sprache interkultureller Eltern

Ein deutscher Elternteil trifft sich für die Dauer eines Schuljahres in der Regel wöchentlich eineinhalb Stunden mit einem interkulturellen Elternteil, d. h. mit einem Elternteil mit Migrationsgeschichte, zum Gespräch in deutscher Sprache. Mehr